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Bild (Ölbild): August Helms

Das Helms-Museum geht in seinen Ursprüngen auf den 1898 gegründeten Museumsverein für den Stadt- und Landkreis Harburg zurück. Dessen Ziel war es, ein Museum für die damals preußische Stadt Harburg und den Landkreis zu errichten.
Die ersten Ausstellungsräume waren am Harburger Rathausplatz in einer Schule untergebracht, wurden aber bald zu eng, da die Sammlung schnell wuchs. So bezog der Museumsverein 1902 das Gebäude der Handelsschule am Kirchenplatz, wo immerhin 14 Zimmer bespielt werden konnten. Ein zukunftsweisender Schritt wurde 1925 getan: Sammlung und Ausstellung bezogen erstmals ein eigenes Gebäude, eine großzügige Gründerzeit-Villa an der Buxtehuder Straße, die die Söhne des ersten Vereinsvorsitzenden August Helms dem Museumsverein vermacht hatten. Auf diese Schenkung geht der Name Helms-Museum zurück.
Platzbedarf bestand allemal, zählte die Sammlung doch bereits mehr als 50.000 Objekte überwiegend stadtgeschichtlicher und ethnographischer Art. Die Archäologie nahm damals nur einen ganz bescheidenen Platz ein.
Dies änderte sich erst grundlegend mit dem langjährigen Wirken des neuen Museumsleiters Willi Wegewitz (1898-1996), der das Haus 1930 übernommen und seither stetig zu einer national und international anerkannten archäologischen Forschungsstätte geführt hatte.
Während des 2. Weltkrieges erlitt das Museumsgebäude so schwere Schäden, dass der Ausstellungsbetrieb eingestellt werden musste. Erst 1955 konnte als einer der ersten größeren Museumsneubauten im Nachkriegs-Deutschland das heutige Haupthaus neu errichtet werden. In einem zweiten Bauabschnitt erhielt das Gebäude einen großen Saal-Anbau für Theaterveranstaltungen mit über 400 Sitzplätzen, wodurch das Museum zum kulturellen Mittelpunkt Harburgs avancierte.
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